Besiege den Handyvirus

Neun der 10 Technologien, die wir in der Titelgeschichte dieses Monats beschreiben (siehe 10 neue Technologien), werden das Leben der Menschen auf interessante Weise verbessern. Der 10.? Nicht so viel. Eines der Wunder der modernen Welt ist natürlich, dass fast jeder Mensch und anscheinend jedes elektronische Gerät angeschlossen werden kann. Drahtlose Geräte sind selbstverständlich. Leider stellt sich heraus, dass diese intelligenten, vernetzten Geräte leicht elektronisches Chaos anrichten können. Virenprogramme, die für Computernutzer zur lästigen Tatsache geworden sind, infizieren mittlerweile auch Handys (siehe Handy-Viren , S. 50). Die Auswirkungen werden zunächst minimal sein – das Adressbuch Ihres Telefons könnte durcheinander geraten oder Ihnen werden eine Reihe von Telefonaten in Rechnung gestellt, die Sie nicht getätigt haben. Aber das Potenzial für schwerwiegendere Schäden ist real und sehr beängstigend.

Laut CTIA, einer Handelsorganisation der Mobilfunkbranche, nutzten die Amerikaner im Jahr 2004 mehr als eine Billion Mobilfunkminuten, ein Drittel mehr als im Vorjahr. Und wie viele bereits bemerkt haben, werden Mobiltelefone zu unseren Allzweckwerkzeugen für die Interaktion mit der digitalen Welt, unabhängig von unserem Standort. Die Zunahme sowohl der drahtlosen Nutzung als auch der drahtlosen Fähigkeit vervielfacht die Gefahr eines mit Viren infizierten Mobiltelefons. Ein gegen kabelgebundene Angriffe geschütztes Unternehmensnetzwerk kann einem Virus zum Opfer fallen, der vom Mobiltelefon oder PDA eines Mitarbeiters hüpft, während es mit einem Desktop-Computer synchronisiert wird. Eine noch größere Bedrohung ist drahtlose Malware, die sich über das Bluetooth-Protokoll verbreitet und beispielsweise in einen Autocomputer eindringt. In diesem Fall könnte der Schaden ein beschädigtes GPS-Navigationssystem oder etwas viel Schlimmeres sein.

Wie zerstört man ein Schwarzes Loch

10 neue Technologien

Diese Geschichte war Teil unserer Ausgabe vom Mai 2005



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Diese Bedrohung trat erst letztes Jahr zum ersten Mal auf, als im Juni ein bösartiges Handyprogramm, ein Wurm namens Cabir, als eine Art Proof-of-Concept-Übung von einer Hackergruppe namens 29A veröffentlicht wurde. Seitdem hat sich Cabir in mindestens 15 Sorten verwandelt, die in 14 Ländern auf Mobiltelefonen gefallen sind.

Roboter, der dir folgt

Computer fallen zum Teil Viren zum Opfer, weil es eine einzige dominante Softwareplattform gibt, die sie angreifen können. Die erste Welle, die Mobiltelefone trifft, zielt auf das Betriebssystem Symbian ab. Glücklicherweise sind Mobiltelefone nicht so homogen wie PCs; Ein Fehler, der Symbian-Telefone befällt, lässt noch immer viele Millionen andere unbeschadet. Aber das ist kein Grund zur Selbstzufriedenheit. Der Marktanteil von Symbian wächst; im vierten Quartal 2004 liefen 53 Prozent der weltweit verkauften Mobilgeräte auf seinem Betriebssystem. Mobilfunkanbieter und Mobiltelefonhersteller sollten der Bedrohung zuvorkommen. Auf fast jedem neuen PC ist eine Antivirensoftware vorinstalliert; das muss auch bei mobilen Geräten zur Norm werden. Der Markt würde dies irgendwann fordern, aber Mobiltelefonhersteller können den ersten Schritt tun, indem sie einen solchen Schutz für alle Telefone zum Standard machen. Dann kann diese neueste digitale Geißel vielleicht in ihrer Wiege getötet werden.

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