Von der Schlange gerettet?

Kobragift ist tödliches Zeug (rund 20.000 Todesfälle pro Jahr weltweit), aber es kann auch ein Heiler sein. Ein neues aus dem Gift gewonnenes Medikament hat sich als vielversprechend gegen Multiple Sklerose (MS) und Schwesterkrankheiten erwiesen, die das Nerven- und Immunsystem betreffen. PhyloMed, ein Pharmaunternehmen in Plantation, Florida, hat aus Bestandteilen des Schlangengifts ein harmloses Peptid (kleines Protein) synthetisiert, das als eine Art Köder fungiert. Angriffe von Immunsystemzellen auf Myelin – das Fettmaterial, das die Nervenfasern umgibt – unterbrechen die Signale zwischen den Nervenzellen, um charakteristische MS-Läsionen und Lähmungen zu erzeugen. Neurotoxine aus Kobragift lähmen Nervenzellen auf ähnliche Weise. Durch die Bindung an Nervenzellrezeptoren als modifiziertes Peptid statt als Toxin verwandelt sich das aus Gift gewonnene Medikament namens Immunokin in ein Therapeutikum, das die schwächenden Wirkungen von MS umkehren kann. Klinische Studien, die für diesen Sommer geplant sind, werden auf MS und Adrenomyeloneuropathie (eine fortschreitende genetische Erkrankung der Nebenniere, die zu einer Verschlechterung des Nervensystems führt) abzielen.

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